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Der Bauprozess
Wie wird aus Fichten- und Ahornholz ein Instrument? Ich zeige den Ablauf von der Holzauswahl über den Korpusbau bis zur Lackierung – mit konkreten Zwischenschritten statt glatter Zusammenfassungen.
Geigenbauerin in Dresden-Neustadt
Kein Mythos, keine Romantik. Katharina Mann zeigt, wie Geigenbau wirklich funktioniert: Werkzeuge, Entscheidungen, Handgriffe – direkt aus der Werkstatt in der Alaunstraße.
Ich bin Katharina Mann, Geigenbauerin mit Werkstatt in Dresden-Neustadt. Auf dieser Seite nehme ich Sie mit an die Werkbank: Was passiert in welcher Reihenfolge? Welches Werkzeug hat welche Funktion? Und wo genau steckt im Geigenbau der gestalterische Spielraum?
Mich interessieren Menschen, die sachlich wissen wollen, wie Dinge gemacht werden – und die neugierig sind, wo im scheinbar streng reglementierten Geigenbau Individualität und schöpferisches Tun tatsächlich beginnen. Keine Legendenbildung, dafür klare Antworten.
Vier Perspektiven auf einen Beruf, der selten so direkt gezeigt wird: von der rohen Holzplatte bis zur fertigen Geige, von der Funktion des Hobels bis zur Frage nach dem eigenen Gestaltungsraum.
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Wie wird aus Fichten- und Ahornholz ein Instrument? Ich zeige den Ablauf von der Holzauswahl über den Korpusbau bis zur Lackierung – mit konkreten Zwischenschritten statt glatter Zusammenfassungen.
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Geigenbau-Werkzeuge sehen oft seltsam aus – und haben einen guten Grund dafür. Ich erkläre, was ein Stimmritzenbohrer, ein Zargenbieger oder ein Hohlhobel leistet und warum kein anderes Werkzeug diese Aufgabe übernehmen kann.
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Manche Arbeitsschritte sind in Sekunden erledigt, manche brauchen Stunden Konzentration. Ich zeige, welche Handgriffe Übung erfordern, wo Präzision messbar ist – und was passiert, wenn etwas nicht sitzt.
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Geigenbau folgt jahrhundertealten Vorbildern – und lässt trotzdem Raum für eigene Entscheidungen. Ich zeige, wo Proportionen, Wölbungen oder Lackfarben nicht vorgegeben sind und wie ich diese Spielräume nutze.
Dieser Ort ist kein Museum und keine Bühne. Er ist eine echte Arbeitswerkstatt, und genau so wird sie gezeigt.
Sachlich und direkt
Keine verklärenden Geschichten über den „magischen" Klang. Stattdessen: Materialien, Maße, Methoden – erklärbar und nachvollziehbar.
Echter Arbeitsalltag
Sie sehen die Werkstatt so, wie sie ist – mit den Werkzeugen, die gerade benutzt werden, und den Entscheidungen, die gerade anstehen.
Gestaltung mit Begründung
Wo immer ich eine gestalterische Wahl treffe, erkläre ich warum. Handwerk und Kreativität schließen sich nicht aus – sie bedingen einander.
Direkt erreichbar
Fragen sind willkommen. Wer mehr wissen möchte, als die Seite zeigt, kann mich einfach anschreiben oder anrufen.
Ein kurzer Anruf vorab ist sinnvoll – Werkstattbesuche finden nach Vereinbarung statt, damit ich Zeit für Sie habe.
| Montag | nach Vereinbarung |
| Dienstag | nach Vereinbarung |
| Mittwoch | nach Vereinbarung |
| Donnerstag | nach Vereinbarung |
| Freitag | nach Vereinbarung |
| Samstag | nach Vereinbarung |
| Sonntag | geschlossen |
Bitte melden Sie sich vorab telefonisch oder per E-Mail. So kann ich sicherstellen, dass ich Zeit für Sie habe und die Werkstatt im Betrieb ist.
Katharina Mann – Geigenbauerin
Alaunstraße 9, 01099 Dresden
Ob Besuchswunsch, konkrete Frage zum Geigenbau oder einfach Neugier – ich antworte gern und direkt.
Direkte Antworten auf die Fragen, die am häufigsten kommen – ohne Ausweichen.
Ja, Besuche sind möglich – aber bitte vorher melden. Ein kurzer Anruf oder eine E-Mail genügt, damit ich weiß, wann Sie kommen, und die Werkstatt im Betrieb ist.
Für eine fertige Geige brauche ich je nach Auftragslage und Komplexität zwischen drei und sechs Monate reine Arbeitszeit. Hinzu kommen Trocknungszeiten für Leim und Lack.
Die Decke wird aus Fichte gefertigt, Boden, Zargen und Hals aus Ahorn. Beide Holzarten werden nach Maserung, Dichte und Resonanzverhalten ausgewählt – das ist keine Formsache, sondern eine der ersten handwerklichen Entscheidungen.
Ja. Reparaturen und Restaurierungen gehören zum Alltag einer Geigenbauerin. Was genau möglich ist, kläre ich am besten nach einer kurzen Beschreibung des Problems – schreiben Sie mir einfach.
Jedes dieser Werkzeuge löst ein sehr spezifisches Problem: Der Zargenbieger formt das Holz mit Hitze, der Stimmritzenbohrer arbeitet an der f-Loch-Einschneidung, der Hohlhobel trägt die Wölbung ab. Ich erkläre die Funktion jedes Werkzeugs auf dieser Seite Schritt für Schritt.
Mehr als die meisten denken. Wölbungshöhe, Lackfarbe und -schichtung, Schneckenform, Mensur – das sind alles Entscheidungen, die ich treffe. Die historischen Vorbilder sind Orientierung, keine Vorschrift.